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Umweltschutz

Ressourcen im Abfall

Der Klimaschutz ist die größte umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit. Klimaforscher sehen zahlreiche Indizien dafür, dass der Klimawandel bereits begonnen hat. Eines davon ist der Umstand, dass von den zehn heißesten Jahren seit Beginn der weltweiten Temperaturaufzeichnungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts sieben auf das letzte Jahrzehnt entfielen. Nach Einschätzung vieler Wissenschaftler ist diese Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf menschlichen Einfluss zurückzuführen.

Deshalb müssen die vom Menschen verursachten Emissionen von Treibhausgasen - besonders das bei Verbrennungsprozessen entstehende Kohlendioxid weltweit drastisch gesenkt werden.

Gleichzeitig werden die Ressourcen zunehmend knapper. Die Nachfrage nach Energieträgern steigt. Deshalb kommt es darauf an, die im Restmüll enthaltene Energie so vollständig und effizient wie möglich zu nutzen und die Potenziale beispielsweise an Metallen und Kunststoffen durch ein verstärktes Recycling zu erschließen. Dadurch kann der  Rohstoff- und Ressourcenverbrauch deutlich verringert werden. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, seine Rohstoffeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu erhöhen. Der Betrieb mechanisch-biologischer Anlagen wie der unsrigen kann dazu beitragen.

Aus Abfall wird Brennstoff

In der mechanisch-biologischen Trocknungsanlage Mertesdorf werden die Abfälle aus Haushalten und Gewerbebetrieben nicht mit Fremdenergie, sondern durch die Arbeit von Mikroorganismen, die im Abfall enthalten sind, getrocknet. Die leicht abbaubare organische Substanz des Restmülls wird durch sie während einer sieben- bis zehntägigen Rottezeit abgebaut. Dabei entsteht Wärme. Mit dieser Wärme wird der Abfall getrocknet.

Durch die biologische Trocknung wird das Gewicht des Abfalls um durchschnittlich 35 Prozent verringert. Anschließend werden Eisen- und Nichteisenmetalle mit einem Überbandmagneten vollautomatisch aussortiert. Der verbleibende Abfall, der statt der anfänglichen 48 Prozent jetzt nur noch einen Restfeuchte von weniger als 12 Prozent aufweist, wird als Ersatz für fossile Brennstoffe in Kraftwerken eingesetzt. Die Energieerzeugung aus Abfällen hat entsprechend des Kreislaufwirtschaftsgesetzes den Status der Verwertung.

Mehr verwertbare Abfälle und bessere Brennstoffe

Die Anlage kann problemlos um zusätzliche Sortier- und Aufbereitungsschritte erweitert werden. So können zusätzlich verwertbare Rohstoffe wie Papier, Pappe, Kunststoffe, Holz und Nichteisenmetalle vollautomatisch aussortiert werden.


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Dokumente

Aktualisierte Umwelterklärung nach EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) 2016 für die RegEnt Regionale Entsorgungsgesellschaft mbH




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