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Landräte und Oberbürgermeister besiegeln neuen A.R.T.

Abfallwirtschaft unter einem Dach

30.09.2015

Zum 1. Januar 2016 werden alle abfallwirtschaftlichen Aufgaben der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel auf den bereits bestehenden Zweckverband Abfallwirtschaft im Raum Trier (A.R.T.), in dem die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg zum Zweck der Abfallwirtschaft bereits seit 1973 vereint sind, übertragen. Dies haben heute die Landräte der genannten Kreise, Gregor Eibes, Dr. Joachim Streit und Heinz-Peter Thiel, Günther Schartz, der Oberbürgermeister und der Beigeordnete der Stadt Trier, Wolfram Leibe und Andreas Ludwig, sowie der Geschäftsführer der Regionalen Entsorgungsgesellschaft (RegEnt GmbH) Dr. Maximilian-G. Monzel, mit ihrer Unterschrift unter die gemeinsame Verbandsordnung besiegelt. Zuvor hatten die Kreistage, der Stadtrat, die Verbandsversammlungen der Zweckverbände A.R.T. und Regionale Abfallwirtschaft Trier (RegAb) sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz dem Vorhaben zugestimmt.

In den kommenden zehn Jahren werden die Einsammlung der Abfälle und deren Verwertung, die Gebühren und die Abfallberatung Schritt für Schritt vereinheitlicht. Auch die Deponien werden vom A.R.T. betreut. Das Kürzel A.R.T. bleibt erhalten und wird ab dem kommenden Jahr für Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier stehen.

Abfallgebühren sollen günstig bleiben
„Wir wollen, dass die Abfallgebühren in zehn Jahren einheitlich sind und trotz ständig steigender Kosten und hoher rechtlicher Anforderungen auch dann noch zu den günstigsten in Rheinland-Pfalz gehören“, erklärt Landrat Eibes. Gleichzeitig soll weiterhin ein umfangreicher Service angeboten werden.

Max Monzel, der gleichzeitig auch Geschäftsführer des A.R.T. ist, verspricht sich von der Aufgabenbündelung eine Optimierung bestehender Verwaltungsprozesse, bessere Erlöse bei der Vermarktung von Wertstoffen, Perspektiven für die regionale Verwertung von Biomasse und eine effizientere Einsammlung der Abfälle über die jeweiligen Kreisgrenzen hinweg.

Positive Erfahrungen über viele Jahre
Der Aufgabenübertragungen sind positive Erfahrungen und Ergebnisse vorausgegangen. Seit 2007 kümmern sich die Landkreise und der A.R.T. unter der Regie des RegAb gemeinsam um die Behandlung von Restabfall. Seit 2014 gibt es ein gemeinsames Bioabfall-Konzept, zu dem die Einsammlung und Verwertung zum Beispiel des Gartenabfalls gehört. Da nun alle abfallwirtschaftlichen Aufgaben vom A.R.T. übernommenen werden, wird der RegAb zum 1. Januar 2016 aufgelöst.

Bildunterschrift: Die Landräte Günther Schartz und Gregor Eibes, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Landrat Heinz-Peter Thiel (vorne v. l.), RegEnt-Geschäftsführer Dr. Max Monzel, Landrat Dr. Joachim Streit und Beigeordneter Andreas Ludwig (hinten v. l.) unterschreiben die gemeinsame Verbandsordnung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.).


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